SCHÖNER SCHEIN - DUNKLER SCHATTEN?

EINE SONDERAUSSTELLUNG ZUM THEMA FÄLSCHUNG UND PIRATERIE

Bild Sonderausstellung

Gefälschte Produkte kennen wir alle. Wer sich beim Kauf bewusst für eine Fälschung entscheidet, denkt jedoch oft nicht an die Folgen seines Tuns und an die Hintergründe von Fälschung und Markenpiraterie. Was steckt aber hinter dem vermeintlichen „Schnäppchen“?

Die Ausstellung nimmt die Besucher und Besucherinnen mit in die Welt der Fälscher. Sie erfahren, wer und was in und hinter Fälschungen steckt, wie sie diese erkennen können und weshalb es sich lohnt, das Original zu kaufen.

Dauer der Sonderausstellung: 15. April 2016 - 20. Oktober 2018

Saisonbeginn: 8. April 2017

Saisonschluss: 22. Oktober 2017


FRÜHERE SONDERAUSSTELLUNGEN
IN CANTINE DI GANDRIA


Bild Museumsnacht

Berner Museumsnacht 2015

Das Schweizer Zollmuseum in Cantine di Gandria am Ufer des Lago di Lugano ist eine Institution des Bundes und gehört – wie übrigens das Hotel Bellevue Palace in Bern auch – dem Eidgenössischen Finanzdepartement EFD.

Für einmal ist das „Schmugglermuseum“ zu Gast an der Berner Museumsnacht 2015 und präsentiert die Aufgaben von Zoll und Grenzwachtkorps in spektakulärem Rahmen.

Bild von alter Sonderausstellung

FLUCHT - SCHUTZ - HUMANITÄT

VON DER ARBEIT DES UNHCR

43 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Sie fliehen vor Verfolgung, Krieg und Gewalt. Das Uno-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) setzt sich für den Schutz von Flüchtlingen ein und stellt sicher, dass die Menschenrechte von Flüchtlingen weltweit respektiert werden.

Oft ist die erste Person, mit der Menschen auf der Flucht bei uns in Kontakt kommen, der Grenzwächter oder die Grenzwächterin. Die Ausstellung zeigt, was es heisst, ein Flüchtling zu sein, was das UNHCR für Menschen in Krisengebieten tut und wie sich die Schweiz im Rahmen ihrer humanitären Tradition für Flüchtlinge einsetzt.


Bild von alter Sonderausstellung

FOR SALE? KULTURGÜTERSCHMUGGEL UND DER ZOLL

Kulturgüter sind wertvoll, faszinieren - und sie sind weltweit akut gefährdet. Das Ausmass des Diebstahls von Kulturgütern in vielen Ländern ist erschreckend: Die Aussicht auf schnellen Profit und moderne Suchmethoden per Satellit haben dem organisierten Verbrechen für Plünderungen ungeheueren Ausmasses Tür und Tor geöffnet.

KUNSTSCHÄTZE AUS ALLER WELT BRINGEN JUNG UND ALT ZUM STAUNEN

Die Schweiz stand lange im Ruf, eine Drehscheibe für den illegalen Handel von Kulturgütern zu sein. Seit in Kraft treten des Kulturgütertransfergesetzes am 1. Juni 2005 hat sich das geändert: Die Sonderausstellung zeigt mit eindrücklichen Bildern und ausgewählten Exponaten auf, wie die Schweizer Behörden - insbesondere das Bundesamt für Kultur und der Zoll - gegen den kriminellen Handel mit Kulturgütern vorgehen und wie ein fairer Kulturaustausch durch die Schweiz gewährleistet werden kann.

Im zweiten Ausstellungsraum lernen Kinder und Erwachsene auf spielerische und multimediale Weise die Arbeit des Schweizer Zolls kennen. Sie erleben, welche Bedeutung Kulturgüter für die Identität, das Selbstverständnis und den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft haben. Und manch einer wird sich im Stillen ertappt fühlen, wenn er vor dem Wandbild steht, in dem die Ausstellungsmacher über die Schäden informieren, die gedankenlose Touristinnen und Touristen bei ihren Besichtigungstouren von Kulturgütern anrichten können.