Bild Zollmuseum

AUFTRAG

ZEIGEN, WAS DER ZOLL MACHT

DAS SCHWEIZERISCHE ZOLLMUSEUM PRÄSENTIERT DIE AUFGABEN DES ZOLLS UND ERLÄUTERT DIE FUNKTIONEN VON GRENZE UND GRENZWACHE, HEUTE UND FRÜHER.

Das Bewirtschaften der Grenze hat für die kleine, eigenständige Alpenrepublik Schweiz Tradition. Diese ruft das Zollmuseum in Erinnerung, gleichzeitig zeigt es aber auch die Herausforderungen, denen der Schweizer Zoll heute, mit offenen Grenzen in Europa und globalem Handel, begegnet.

Aktuellen Themen widmet das Museum regelmässig Sonderausstellungen, oft in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen. Einprägsame, selbsterklärende Installationen und zahlreiche Kurzfilme in mehreren Sprachen führen die Besucherinnen und Besucher jeden Alters auf anschauliche Art und Weise in die Themen ein.

Das Museum ist von Mitte April bis Mitte Oktober nachmittags geöffnet. CHF 3.-/1.50, Eintritt frei bis 6 Jahre.

Bild von Öffnungszeiten

GESCHICHTE

EIN GRENZPOSTEN WIRD ZUM MUSEUM

DAS GEBÄUDE DES HEUTIGEN MUSEO DELLE DOGANE SVIZZERO IN CANTINE DI GANDRIA WURDE 1835 ERBAUT UND DIENTE BIS 1921 ALS GRENZWACHTPOSTEN

Das alte Zollhaus in Cantine di Gandria stand schon einige Jahre leer, als der Tessiner Grenzwachtoffizier Angelo Gianola 1935 die Idee hatte, an diesem exklusiven Ort ein Museum einzurichten. Er forderte seine Kollegen zum Sammeln von Gegenständen aus dem Grenzwachtalltag auf. Schmugglerware, fantasievolle Verstecke und Transportmittel zählten in den ersten Jahrzehnten nach der Eröffnung 1949 zu den Hauptattraktionen des Museums. Im Volksmund heisst es deshalb heute noch "Schmugglermuseum".

1970 wurden das Konzept überarbeitet und das Gebäude umgebaut. Seit der Wiedereröffnung 1978 wird der Bestand des Museums laufend aktualisiert. Sonderausstellungen setzen thematische Akzente.